Aktuelle Zeit: 17. Dez 2017, 01:09

Felgenbruch

AbonnentenAbonnenten: 0
LesezeichenLesezeichen: 0
Zugriffe: 1095

Felgenbruch

Beitragvon Admin » 8. Mär 2011, 09:56

Hallo Side-Bike-Freunde,
ich möchte Euch kurz über eine böse Überraschung informieren, die ich in diesem Sommer mit meinem Mega/FJ-Gespann erlebt habe. Ich teile Euch am besten den Leserbrief an die Zeitschrift "Motorrad-Gespanne" mit, da diese ihn nur verkürzt und ohne Schaden für Ihren Werbekunden wiedergegeben haben. Falls dazu Info-Bedarf besteht, bitte melden.
Schöne Grüße
Hans
16.7.2003
Peter-Hecker-Str.2
51519 Odenthal

E-Mail: side-bike@...
Tel.: tagsüber 0214 4066631
abends 02207 3865

An die Zeitschrift Motorrad-Gespanne
z.Hd. Herrn Martin Franitza

gespannzeitung@...
Hallo Martin Franitza,
wie in dem Telefonat mit Herrn Götz am vergangenen Montag vereinbart, sende ich Euch die aktuellen Erfahrungen mit meinem Side-Bike in Form eines Leserbriefes, den ich Euch bitte, in der nächsten Ausgabe von „Motorrad-Gespanne“ zu veröffentlichen. Falls noch Fragen oder Info-Wünsche bestehen, stehe ich gern zur Verfügung.
….Leserbrief….
„Achtung! Side-Bike-Fahrern droht Gefahr!

Auf der Rückfahrt vom diesjährigen Side-Bike-Treffen in Les Karellis/ Frankreich erlebte ich mit meinem Side-Bike (FJ+Mega-Comete) eine böse Überraschung. Bei sehr langsamer Geschwindigkeit (Tankstellenausfahrt) brach mir ohne Vorwarnung die Hinterradfelge. Das Gespann war nur noch schwer zu bewegen bzw. zu beherrschen, da das Hinterrad zu beiden Seiten wegkippte. Die Felgenscheibe war innen an der Nabe beidseitig komplett abgebrochen.
Wenn diese Situation 1 oder 2 Tage früher aufgetreten wäre (Autobahn- oder Pässefahrt in den franz. Alpen) wäre es für meine Familie und mir bestimmt noch wesentlich unangenehmer geworden.
Fatal an dem Felgenbruch ist die Tatsache, dass man den Beginn eines Bruches auf beiden Seiten nicht oder nur sehr schwer erkennen kann, da die Felge
kunststoffbeschichtet ist. Es kann also bereits ein Anriss vorhanden sein, ohne dass man ihn erkennt. Außerdem geht von den 10 Bohrungen in der Felgenscheibe für die Gummiruckdämpfer des Kettenrades eine Materialschwächung aus, die sich auf die daneben befindende Schweißverbindung negativ auswirken kann (möglicher Ermüdungsbruch).
Als Vergleich die Randbedingungen meines Gespannes: Bj. 1992, 60.000km, kein Winterbetrieb, kein Soziusbetrieb, kein Unfall oder Schlag auf die
Hinterradfelge.
Die Tatsache, dass wir noch am gleichen Abend die Heimreise fortsetzen konnten, verdanken wir dem Organisationsgeschick eines Motorradhändlers aus dem Elsässischen Mutzig und seinem befreundeten Schweißer.
Unerwähnt bleiben sollte nicht die Tatsache, dass Jean-Claude Perrin von der Firma Side-Bike nach meiner Schilderung des Vorganges, mir sofort 2 kulante Lösungsvorschläge angeboten hat, von denen ich die m. E. stabilere Variante (geänderte Felge) gewählt habe.

Als Resümee kann ich nur allen FJ-Side-Bike-Fahrern (Comete, Mega und Commanche) den dringenden Hinweis geben, regelmäßig die Hinterradfelge zu kontrollieren und auf Rissneigung zu prüfen. Im eingebauten Zustand wenigstens auf der rechten Seite und beim Reifen- oder Kettenwechsel auch links besonders an den Bohrungen für die Ruckdämpfer und neben den Schweißnähten.

Und danach…..viel Spaß beim hoffentlich immer unfallfreien Fahren!!!

Hans Mosblech
Odenthal
allzeit gute Fahrt
lGzG
Admin
Forum Admin
 
Beiträge: 48
Registriert: 02.2011
Geschlecht: männlich

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast

cron