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Superbikelenker

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Superbikelenker

Beitragvon Side-Bike-Rudi » 2. Jul 2016, 11:45

Im täglichen Gebrauch hatte ich zwar keine Probleme, aber auf langen Strecken schmerzten schon die Handgelenke und Kniekehlen und vor allem schlief mir die Gashand öfters ein. Mit dem Rücken hab ich auf der EFI noch nie Probleme gehabt und die Wirbelsäule wird auch nicht so gestaucht, wie bei aufrechter Sitzposition.

Um die schmerzenden Handgelenke und die einschlafende Hand abzuschaffen, hab ich auf Superbikelenker umgebaut.
Als Gabelbrücke hab ich Rairotec und als Lenker den Stahllenker Spiegler/ABM 0084 (inzwischen geändert, siehe unten). Wobei die Maße geändert wurden, sodass diese mit den alten Spiegler 0084 nicht mehr übereinstimmen.

Nachdem ich die Anleitung von Arno (aus dem GTS-Forum) durchgelesen hatte, war das Ganze kein Problem. Vor allem als sich ein 10er Sechskant und ein 36er Maulschlüssel fand, waren die Stehbolzen und Lenkergewicht ruck, zuck ab.
Einzig der leer werdende Akku am Akkubohrer ließ mich beim Ausbohren der Lenkschlossschrauben zittern, ich hatte das Ladegerät nicht mit.

Nachdem alles angebaut war, hab ich festgestellt, dass die Gaszüge unter der Gabelbrücke in den Lenkanschlag geraten. Also die Gaszüge über das Querrohr gezogen, also dort, wo die Seiten- und Tankverkleidung befestigt wird.

Jetzt musste nur noch der Lenker eingestellt werden, dass der nicht mehr die Scheibenhalterung und auch die Scheibe nicht berührt. Dazu musste der Kupplungshebel und der Bremshebel so weit wie möglich nach innen, damit die Flüssigkeitsbehälter an der Scheibe vorbei kommen.
Der Lenker musste nun soweit Richtung Fahrer gedreht werden, dass die Griffe nicht mehr parallel zum Boden stehen, sondern eine komische Stellung entsteht.
Den Lenker konnte ich zwar so einstellen, dass die Scheibe und die Halterung nicht mehr berührt werden, wenn man gegen die Scheibe drückt (macht manchmal auch der Wind), dann wird der Flüssigkeitsbehälter des Bremshebels berührt, auch wenn man selten (mit der Solo wahrscheinlich eher gar nicht) mit vollem Lenkeinschlag fährt, gefällt mir das nicht.

Aber na ja, man kann sich ja an vieles gewöhnen.

Als Testfahrt noch schnell ca. 3km zu Louis gefahren, um Lenkergewichte zu holen.

Also was soll ich sagen, an den breiten Lenker muss man sich erst mal gewöhnen, die Handstellung war ja sowieso nicht die beste und jetzt kam noch hinzu, dass nach den 3km mein Rücken brannte. Die Sitzposition entlastet jetzt zwar die Handgelenke etwas (soweit ich das beurteilen kann, ich hatte ja keine Probleme auf kurzen Strecken), aber dafür wird der Rücken belastet. Die Sitzposition befindet sich zwischen halb liegend (wie vorher) und aufrecht sitzend. Wenn die kleineren Klemmböckchen helfen, was ich nicht glaube, da das Ganze ja dabei nicht höher kommt, werde ich wohl den verstellbaren MV Rohrlenker Adapter mal probieren müssen.

Meine Größe ist 1,80m.



Nachdem ich mich an den Spiegler/ABM-Lenker nicht gewöhnen konnte, habe ich noch einige Lenker ausprobiert und bin schließlich beim Fehling LN43 gelandet. Außerdem wurde noch eine MV-Lenkererhöhung verbaut, dazu habe ich aber den Gasbowdenzug um ca. 12cm verlängern lassen und auch eine längere Kupplungsleitung verbaut.

Noch ein Tipp, die Rairotec-Brücke hat bei mir auf dem Gewinde aufgesessen. Ich habe das erst später gemerkt, als ich die Lenkungslager überprüfen wollte, das Gewinde hatte es zerdrückt und die Mutter wollte nur noch widerwillig drüber. Es war dann Luft zwischen der Rairotec Brücke und der Sicherungsscheibe. Ich habe eine zweite Sicherungsscheibe gekauft (3YF-23418-00 - nicht erschrecken, kostet ca. 10 Euro) und untergelegt, jetzt sitzt die Brücke auf der zweiten Sicherungsscheibe auf und nicht mehr auf dem Gewinde.


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Gruß
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