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Tachoantrieb Kyrnos

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Tachoantrieb Kyrnos

Beitragvon sidebiker » 21. Jun 2013, 06:31

Moin,

der Uli Jacken kann wohl auch wieder Tachoantriebe liefern...
(meiner hat den Italien Urlaub nicht überlebt....)
die Sidebiker
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Re: Tachoantrieb Kyrnos

Beitragvon Crazy Cow » 2. Okt 2013, 19:29

moin,
ich hab mir das Zeuch heude mal angesehen, wollte ja meins eigentlich auch in Ordnung bringen.

Das kann ja nicht gehen!

Auf dem kurzen Weg s-förmig um die Bremsscheibe herum, das hält doch keine Welle und kein Mofa Antrieb aus.
Das Tachogetriebe kommt imho von den Mofas Hercules Prima, Kreidler, Puch, KTM und Zündapp. Einen vergessen?
Es gibt es für 16 und 17" Räder und ist imho beidseitig verwendbar mit einem Drucklager auf jeder Seite der Schnecke.
Gehäuse: Alu, kann auf große Durchmesser aufgebohrt werden. An der Stelle ist es nur einwandig.

Werd mir mal irgendwas ausdenken. Modellbau Kardangelenk oder sowas.

Gruß, Olaf
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Re: Tachoantrieb Kyrnos

Beitragvon Crazy Cow » 20. Okt 2013, 15:54

Die Lösung ist:
Ein passendes Reduziergetriebe (selbst gebaut) unmittelbar an das Schneckengetriebe angeflanscht.
Man braucht zwei Messingzahnräder für den Modellbau, Modul1, 10 und 12, 15 und 18 oder 20 und 21 Zähne. Messingröhrchen durchstecken und verlöten, zwei gleiche Gehäuseseiten aus 3mm Messing- oder Kupferblech bohren und später mit Distanzhülsen verbinden. Eine ganz hinten abgetrennte SideBike Tachowelle in das eine Röhrchen, den Rest in das andere. Lot einlaufen lassen und Vercrimpen.
Das ganze an den rückseitigen Anschluss der Tachoschnecke geschraubt, weil es dreht sich jetzt anders herum. Damit ist die Flucht der abgehenden Welle neben der Bremsscheibe und muss nicht mehr eng gewinkelt werden. Gleichzeitig passt die Übersetzung.
Die Hülle der welle wird von der Überwurfmutter an der Schnecke und von der Bandage an der Schwinge gehalten.
Keine Passung erzwingen. Das Seil und auch das Zw. Getriebe müssen sich frei bewegen können. Gummifaltenbälge aus dem Fahrradgeschäft über die freien Enden. Das Zwischengetriebe mit Tape gegen Dreck bandagieren.

Bald neues aus unserer Hobbytheke,
Ihr Jean Pütz.

Olaf
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Re: Tachoantrieb Kyrnos

Beitragvon Crazy Cow » 31. Okt 2013, 18:13

Ich habe übrigens auch wieder eine Tachowelle montiert, wenn man sie vorsichtig spielhabend verlegt, müsste sie eigentlich halten, es sei denn die Abschlussteile sind innen nicht richtig gesenkt oder entgratet.

Was mich wundert, sind die Horrorbeschreibungen über die Tachoabweichung. Beim großen Hinterreifen 165/65-14 ist es definitiv nicht so, da passt der Tacho exakt zum Drehzahlmesser.
Die Solo Diva dreht bei 97km/h 4000 Umdrehungen. Reifen 150/70-17. Der 165/65/14 ist nach Reifenrechner 11,2% kleiner im Dynamikumfang. 97 minus 11 ist 86. Das zeigt mein Tacho an. Übrigens auch mein Digitaltacho und den habe ich auf Vorderradumfang 165 soll zu 162,3 ist gestellt. Geht also bei 160 rd 3 km/h vor.

Olaf
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Re: Tachoantrieb Kyrnos

Beitragvon wastelralf » 14. Jun 2015, 18:07

Hab ne Kyrnos nun seit 5Tagen umgemeldet und 900km gefahren. Also Neuling :-) .Wie lange halten denn die Tachowellen ?
wer hat seine Kyrnos schon länger und kann dazu was sagen ? Grüße aus Berlin wastelralf
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Re: Tachoantrieb Kyrnos

Beitragvon Crazy Cow » 15. Jun 2015, 22:05

Nach Berichten anderer Kyrnos Fahrer etwa 5-10 Tausend km. Das wesentliche Problem ist aber wirklich, dass sie hinten auf kurzem Wege an der Bremse vorbei gebogen werden muss. Mir ist aufgefallen, dass das spezielle Anschlussstück auf der Hülse schlecht entgratet ist. Wenn die Seele des Zuges daran scheuert, dauert es nicht lang. Man kann die Welle von einer Seite öffnen und alle Hüllteile abnehemen. Teil überprüfen, nötigenfalls entgraten und ohne Spannung an der Bremse vorbeiführen und auf keinen Fall einen Kabelbinder setzen.
Es gibt auch Klagen, dass das Tachogetriebe nicht hält. Sowas kommt von sowas her. Es ist ein Mofagetriebe und die Welle ist länger und schwergängiger als die eines Motorrades. Spannung vermeiden und mal von Hand durchdrehen. Was 11 tkm hält, hält wahrscheinlich auch länger.
Desweiteren rate ich dir, von der vorderen Verkleidung den Befestigungsbügel über dem Lenkkopf ab zu nehmen. Er trägt nur dazu bei, dass durch Vibrationen die hinteren Hauptbefestigungspunkte Schaden nehmen. Die Verkleidung ist vorn über der Lampe und in den Gummis vor den Knien an drei Punkten sehr fest und sicher aufgehängt. Wenn etwas beim Anfahren schnarrt, dann ist das der Bügel.
Sonst gab es beim Kyrnos nichts zu beachten. Ach doch, eines noch:
Die Hinterradnabe ist angefertigt. Prüfe ob sich das Hinterrad aufgebockt im LL bei fest angezogener Steckachse genau so leicht dreht, wie bei gelockerter.
Wenn nicht: Hinterrad ausbauen und mit dem Zeigefinger von der Radseite in den Winkeltrieb langen. Da findest du ein fliegendes Distanzröhrchen. Lass dir in einer Dreherei eines machen, was einen Millimeter länger ist. Oft drückt der Mitnehmer des Hinterrades auf das Tellerrad und damit auf sein Hauptlager. Das richtige Distanzröhrchen verhindert das.

Viel Spazz,
Olaf
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Re: Tachoantrieb Kyrnos

Beitragvon sidebiker » 8. Okt 2015, 19:41

wastelralf hat geschrieben:Hab ne Kyrnos nun seit 5Tagen umgemeldet und 900km gefahren. Also Neuling :-) .Wie lange halten denn die Tachowellen ?
wer hat seine Kyrnos schon länger und kann dazu was sagen ? Grüße aus Berlin wastelralf

Servus Wastelralf,
erstmal willkommen und Glückwunsch zu dem absolut geilen Gespann :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:
zu deiner Frage bez. Tachowelle,ich hab bei inzw. 60.000 noch immer die 1. drinne,wird 1x/Jahr geölt,( und ist an der Schwinge mit einem Kabelbinder fixiert...)
Den Tachoantrieb hatte eine "Fachwerksatt" zerstört,der hatte bis dahin rund 50.000 km gehalten. Der Antrieb ist regelmässig über den Schmiernippel zu fetten...!! Siehe auch Wartungsanweisung SideBike
hoffe,geholfen zu haben...
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